Studie: 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychisch belastet

Ein Viertel (25 Prozent) der Schülerinnen und Schüler fühlt sich im Jahr 2025 psychisch belastet, wobei 15 Prozent als psychisch auffällig eingestuft werden und weitere 10 Prozent im Grenzbereich liegen. Damit nimmt die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland erstmals nach der Coronapandemie wieder zu. Beim Deutschen Schulbarometer 2024 lag der Wert noch bei 21 Prozent.

Die soziale Herkunft ist dabei ein entscheidender Faktor. Kinder aus einkommensschwachen Familien – gemeint ist damit ein sehr niedriges Einkommen von maximal 60 Prozent des mittleren Einkommens – berichten überdurchschnittlich häufig von psychischer Belastung. Insgesamt 31 Prozent dieser Kinder sind davon betroffen. Bei den Kindern und Jugendlichen, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben, zeigen 36 Prozent psychische Auffälligkeiten. Der damit weiter gestiegene Bedarf an Psychotherapie und anderen Unterstützungsangeboten trifft dabei auf einen Mangel an Therapieplätzen und eine Unterversorgung in Schulpsychologie und Schulsozialarbeit (vgl. Monitor Bildung und Psychische Gesundheit).

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse des  „Deutschen Schulbarometers Schüler:innen 25/26“ 

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